Kurs Psychosomatische Grundversorgung

im Präventionszentrum OHV in Schwante

 

Psychosomatische Grundversorgung

80 Stunden Weiter- und Forttbildungsseminar nach dem Curriculum der Bundesärztekammer, bundesweit anerkannt

  • 50 Stunden Kompaktkurs (20 UE Theorie + 30 UE verbale Interventionstechniken)
  • 30 Unterrichtseinheiten Balint-Gruppenarbeit (können ggf. auch wohnortnah bei anderen qualifizierten Balintgruppen-LeiterInnen absolviert werden)
  • Pflichtteil in der Weiterbildung Allgemeinmedizin und Gynäkologie
  • Erforderlich für die Zusatzbezeichnungen Schmerztherapie und Akupunktur
  • Für alle niedergelassenen Ärzte, die Gesprächsleistungen nach der EBM-Ziffer 35100 und 35110 abrechen möchten.

UE = Unterrichtseinheiten

Kursformen

Zwei verschiedene Kursformen stehen zur Auswahl:

Kompaktkurs in zwei Blöcken
aufgeteilt auf zwei Wochenenden
Kompaktkurs als Wochenkurs
auf der Sattelbergalm in Österreich
Kurszeiten:
Freitag 9:00 – 18:30 Uhr
Samstag 9:00 – 18:30 Uhr
Sonntag 9:00 – 13:15 Uhr
Wochenkurs (1 x 6 Tage)
Veranstaltungsort:
Präventionszentrum
Dorfstr. 28
16727 Oberkrämer Ortsteil Schwante
Deutschland
Veranstaltungsort:
Sattelbergalm
Neder 311
6156 Gries am Brenner
Österreich

Daten beider Kursformen finden Sie im Reiter “Termine”.

 

Balintgruppe

6 Termine zu je 5 Unterrichtseinheiten entsprechen 30 Stunden Balintgruppe.

Jeweils freitags von 16:30 – 20:30 Uhr.

Daten der Balintgruppe finden Sie im Reiter “Termine”.

Die für die Psychosomatische Grundversorgung geforderten 30 Stunden Balint-Gruppenarbeit können bei uns über einen Zeitraum von mindestens sechs Monaten absolviert werden. Die Trennung des Kompaktkurses von der Balint-Gruppenarbeit gibt die Flexibilität, die geforderten 30 Stunden Balint-Gruppe ggf. an anderer Stelle abzuleisten.

Unsere Balint-Gruppe steht darüber hinaus allen Interessierten offen.

Besonderheiten unseres Kurses:

  • Integration eines breiten Spektrums verschiedenster psychotherapeutischer Ansätze. Tiefenpsychologie, Schema-Kurzzeittherapie und Schema-Coaching, Systemisch-Lösungsorientierte Therapie, Gesundheitsorientierte Gesprächsführung, Familientherapie, Konzentrative Bewegungstherapie, Akzeptanz und Commitment-Therapie ACT, Positive Psychologie, NLP, Brainspotting, Suchtmedizin u.a.
  • Erfahrung des Dozententeams durch langjährige universitäre Lehre (Charité, Medizinische Hochschule Brandenburg MHB, Uni Düsseldorf, Uni Freiburg), Ärzteseminare in der Weiter- und Fortbildung, jahrzehntelange Arbeit mit Patientinnen und Patienten (Krankenhaus, eigene Praxis, Ehrenamt).
  • Kleine Gruppen in geschützter Atmosphäre und mit idealem Betreuungsschlüssel von zwei Dozenten für maximal 16 Teilnehmer.
  • Hoher Praxisbezug durch gezieltes Training von Gesprächssituationen, Auswertung nach einer speziellen Methode des Selbst-Feedbacks.
    Bewährte Techniken für den persönlichen „Handwerkskoffer“.
    Bereits am nächsten Arbeitstag kann das Gelernte umgesetzt werden.
  • Im Randgebiet von Berlin finden die Kurse in der freundlich-angenehmen Atmosphäre eines neuen Präventionszentrums mit leckerer vegetarischer Verpflegung statt.

Verkehrsgünstige Lage mit Anbindung an die Autobahn und an den öffentlichen Nahverkehr mit S-Bahn und Regionalbahn (Haltestelle 150m vom Veranstaltungsort entfernt).

Veranstaltungsort:

Dorfstr. 28, 16727 Oberkrämer, Ortsteil Schwante
(im Präventionszentrum, 1. OG im Gesundheitszentrum)

Gebühren:

  • 50 Stunden Kompaktkurs in 2 Blöcken: 960 € (incl. Catering und Kursmaterialien)
  • Kursgebühren für 50 Stunden Kompaktkurs als Wochenkurs: 960 € zuzüglich ca. 85€ pro Tag für Unterkunft, Vollpension, Seminarpauschale, Flughafentransfer (Preise je nach Zimmerkomfort)
  • 30 Stunden Balint-Gruppe: 300 € (incl. Pausenverpflegung)

 

Anmeldung:  

Tel.: 0171-5160889
kampmann@praxis-schwante.de

Kursleitung:

Dr. med. Margareta Kampmann-Schwantes, FÄ Allgemeinmedizin / Psychotherapie;
Prof. Dr. med. Ulrich Schwantes, FA Allgemeinmedizin / Psychotherapie / Geriatrie / Suchtmedizin

 

Termine Psychosomatische Grundversorgung

 

50-UE-Kompaktkurs in Block A + Block B:

Kurse Datum UE* Dozenten
Kurs 4/2019/Block A  25.10.-27.10.2019 25 M. Kampmann-Schwantes / U. Schwantes
Kurs 4/2019/Block B  06.12.-08.12.2019 25 M. Kampmann-Schwantes / U. Schwantes
       
Kurs 1/2020/Block A 24.01.-26.01.2020 25 M. Kampmann-Schwantes / U. Schwantes
Kurs 1/2020/Block B 28.02.-01.03.2020 25 M. Kampmann-Schwantes / U. Schwantes
       
Kurs 2/2020/Block A 03.04.-05.04.2020 25 M. Kampmann-Schwantes / U. Schwantes
Kurs 2/2020/Block B 01.05.-03.05.2020 25 M. Kampmann-Schwantes / U. Schwantes
       
Kurs 3/2020/Block A 03.07.-05.07.2020 25 M. Kampmann-Schwantes / U. Schwantes
Kurs 3/2020/Block B 07.08.-09.08.2020 25 M. Kampmann-Schwantes / U. Schwantes
       
Kurs 4/2020/Block A 16.10.-18.10.2020 25 M. Kampmann-Schwantes / U. Schwantes
Kurs 4/2020/Block B 20.11.-22.11.2020 25 M. Kampmann-Schwantes / U. Schwantes

*UE = Unterrichtseinheit zu je 45 Minuten

50-UE-Kompaktkurs als Wochenendkurse:

Kurse Datum UE* Dozenten
Wochenkurs
Juni/2020
13.06. – 19.06.2020 50 M. Kampmann-Schwantes / U. Schwantes
       
Wochenkurs
September /2020
12.09. – 18.09.2020 50 M. Kampmann-Schwantes / U. Schwantes

*UE = Unterrichtseinheit zu je 45 Minuten

Termine für 30 UE Balintgruppe

Kurszeiten: jeweils freitags von 16:30 -20:30 Uhr
(entspricht 5 Unterrichtseinheiten Balintgruppen-Arbeit)

Termine:

13. September 2019
18. Oktober 2019
15. November 2019
13. Dezember 2019
14. Februar 2020
17. April 2020
8. Mai 2020
5. Juni 2020
21. August 2020
9. Oktober 2020
6. November 2020
11. Dezember 2020

 

 

 

 

Das Curriculum der von uns angebotenen „Psychosomatischen Grundversorgung“ richtet sich nach den Vorgaben der Bundesärztekammer:

(Curriculum Psychosomatische Grundversorgung – Basisdiagnosik und Basisversorgung bei Patienten mit psychischen und psychosomatischen Störungen, – einschließlich Aspekte der Qualitätssicherung – 2. Auflage 2001)

A. Lernziele:

  1. Basisdiagnostik:
    (Kenntnisse)
  • Die Teilnehmer sollen grundlegende und speziell auf die hausärztliche Tätigkeit bezogene Kenntnissen erwerben, um
    • die wichtigsten psychischen und psychosomatischen Störungsbilder erkennen und differenzieren,
    • eine Basisdokumentation erstellen und
    • einige wichtige testdiagnostische Verfahren durchführen zu können.
  1. Basistherapie:
    (Fertigkeiten)
  • Erwerb der Fähigkeit zu einer grundlegenden psychosomatischen Behandlung. Dazu gehört als Grundlage:
    • eine vertrauensvollen Arzt-Patienten-Beziehung aufbauen zu können,
    • die wichtigsten Elemente der verbalen Intervention zu beherrschen,
    • Dadurch befähigt sein, im erweiterten Gespräch mit den Patienten allein oder gegebenenfalls zusammen mit Angehörigen unterstützende Maßnahmen und Lösungswege zu erarbeiten,
    • Grundlegende systemisch-lösungsorientierte Techniken situations-adäquat einsetzen zu können,
    • Einen „Handwerkskoffer“ mit speziellen Techniken für spezifische Situationen zur Verfügung zu haben
  1. Selbstreflexion:
    (Einstellungen)
  • Die Teilnehmer sollen die Methode des Selbst-Feedbacks und die Erfahrungen in einer Balintgruppe für ihren Selbst-Reflexionsprozess so nutzen können, dass sie
    • ihre ärztliche Haltung und ihr Rollenverständnis reflektieren,
    • im Umgang mit ihren Patientinnen und Patienten ihre eigene Gegenübertragung wahrnehmen und
    • diese bewusst und konstruktiv in die Arzt-Patienten- Interaktion einbringen können.
  • Durch die verbesserte Wahrnehmung ihrer eigenen Gefühle und Bedürfnisse kombiniert mit psychohygienischen Interventionen aus dem Bereich der „Positiven Psychologie“ betreiben sie eine effektive Burnout-Prophylaxe.
  1. Kooperation:
  • Die Teilnehmer sollen Psychotherapieverfahren kennen und adäquat im psychosozialen Versorgungssystemen kooperiere können. Dazu gehört:
    • die Zusammenarbeit mit psychotherapeutischen und psychiatrischen Spezialisten zur differenzialdiagnostischen Klärung oder Weiter- bzw. Mitbehandlung.
    • Darüber hinaus sollen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dafür sensibilisiert sein, für multimodalen Therapiesätzen Netzwerke mit weiteren im Gesundheitssystem aktiven Berufsgruppen (Ergotherapeuten Physiotherapeuten Soziotherapeuten, Familienhilfe, Suchtberatungsstellen u.v.a.m.) zu bilden und zu nutzen.
  1. Motivation zu lebenslangem Lernen
  • Die Teilnehmer sind motiviert, sich kontinuierlich fortzubilden. Mögliche Instrumente dabei sind unter anderem:
    • Teilnahme an einer Balint-Gruppe
    • Teilnahme an einem Qualitätszirkel
    • Teilnahme an Super- und Intervisionen

 

B. Didaktik:

  • Theorievermittlung durch
    • Impulsvorträge,
    • Lehrvideos
    • interaktive Diskussionen
    • Skript
    • vor- und nachbereitende Lektüre ausgewählter Bücher zur Vertiefung
  • Praxis durch
    • Live-Demonstrationen
    • auf den theoretischen Input abgestimmte und vorbereitete praktische Übungen
    • Fallbezogene Übungen aus dem Praxisalltag der Teilnehmer im Rollenspiel mit Selbst-Feedback und gemeinsamer Auswertung in der Gruppe
    • Übungen in Kleingruppen mit Reflexion der dabei gemachten Erfahrungen
    • Erprobung des Gelernten in der Praxis in den zwei Monaten zwischen Block A und Block B mit der Reflexionsmöglichkeit im Block B.
  • Patientenzentrierte Selbsterfahrung durch
    • die Methode des Selbst-Feedbacks
    • die Teilnahme an einer Balint-Gruppe (optional bei uns vor Ort oder am Heimatort)
    • die Reflexion der zwischen den beiden Ausbildungsblöcken liegenden Erfahrungen und der veränderten Arzt-Patienten-Interaktion.
  • Lernschleifen:

Nach jedem theoretischen Input zu den einzelnen psychischen Erkrankungen wird Gesprächsführung mit Fällen aus der eigenen Praxis geübt.
Die Methode des Selbst-Feedbacks im Abgleich mit den Beobachtungen der anderen Kursteilnehmer und der Dozenten ermöglicht einen Prozess der Selbstvalidierung.
Gesprächsführungskompetenzen und der nutzbringende Umgang mit der Gegenübertragung werden so kontinuierlich vertiefend geübt.

C. Evaluation:

  • Eigene fragebogengestützte Evaluation am Ende des Kurses zu den Items:
    • Erwartungen der Teilnehmer/Innen
    • Praxisrelevanz
    • Berücksichtigung des hausärztlichen Patientengutes
    • Umsetzbarkeit unter Berücksichtigung der hausärztlichen Arbeitsweise
    • Didaktik der Vortragenden
    • Fachliche Kompetenz der Dozenten
    • Qualität der Präsentationen und des Vortragstils
    • Qualität der Live-Demonstrationen
    • Qualität der Kursunterlagen
    • Relevanz der Beiträge zum Erreichen der Lernziele
    • Subjektiver Kompetenzgewinn
    • Produktneutralität
    • Gesamteindruck des Kurses
  • Vorgegebene Fragebögen im Rahmen der CME- Zertifizierung durch die Landesärztekammer Brandenburg

D. Themen:

  • Psychosomatische Grundversorgung als modellübergreifendes Konzept mit Vorstellung der wichtigsten Gesundheits- und Krankheitsmodelle:
    • Bio-psycho-soziales Modell (George Engel, Eric Kandel)
    • Psychodynamisches Modell (frühkindliche Fixierungen mit entsprechender Entwicklung von Charakterstrukturen, reaktivierter unbewusster Konflikte, Abwehrmechanismen)
    • Verhaltensmedizinisches kognitiv-behaviorales Modell
    • Systemisch-lösungsorientiertes Modell
    • Beziehungsmedizin nach Thure von Uexküll
    • Salutogenese nach Aaron Antonowsky
  • Grundlagen der Interaktion:
    • Neurophysiologische Grundlagen
    • Beziehungsaufbau
      • Kommunikationsmodelle
      • nonverbale Kommunikation
      • Gesprächstechniken
        • Fragetechniken
        • Pacing, Leading, Rapport aufbauen
        • Gespräch beginnen und beenden
  • Grundlagen der gesundheitsorientierten kognitiven Therapie mit den Schwerpunkten:
    • Übertragung und Gegenübertragung wahrnehmen, erkennen und ausdrücken,
    • Beziehungsstrukturen erkennen und nutzen,
    • Neurosenstrukturen anhand des entwicklungspsychologischen Modells erkennen und mit dem sich daraus ableitendem Beziehungsmodus konstruktiv umgehen können.
      • Paranoider Beziehungsmodus
      • schizoider Beziehungsmodus
      • emotional instabiler Beziehungsmodus
      • narzisstischer Beziehungsmodus
      • depressiver Beziehungsmodus
      • abhängiger Beziehung Modus
      • zwanghafter Beziehungsmodus
      • ängstlicher Beziehungsmodus
      • histrionischer Beziehungsmodus
  • Grundlagen der positiven Psychologie zur eigenen Burnout-Prophylaxe.
  • Wichtige Gruppen von psychischen Erkrankungen mit deren Psychopathologie, den therapeutischen Möglichkeiten auf den verschiedenen Versorgungsebenen und den Grundzüge der entsprechenden Pharmakotherapie:
    • Angststörungen,
    • Zwangsstörungen,
    • depressive Erkrankungen,
    • somatoforme Störungen,
    • psychosomatische Erkrankungen,
    • somatopsychische Erkrankungen,
    • Trauma-Folgestörungen,
    • Dissoziative Störungen,
    • Spezielle psychosomatische Erkrankungen
      • chronische Schmerzsyndrome,
      • Sucht,
      • Eßstörungen,
      • sexuelle Störungen,
      • „Burn-out-Syndrom“
  • Umgang mit chronisch kranken Menschen
  • Partizipative Entscheidungsfindung „Share Decision Making“
  • spezielle Gesprächssituationen:
    • Krisenintervention
    • Suizidalität
    • Überbringen einer schlechten Nachricht „Breaking Bad News“
    • Trauer
    • Umgang mit Psychose und psychose-nahen Zuständen

E. Kursgestaltung:

  • Der Kurs psychosomatische Grundversorgung setzt sich zusammen aus zwei Blockveranstaltungen zu je 25 Unterrichtseinheiten mit
    • 20 Unterrichtseinheiten zur Theorievermittlung
    • 30 Unterrichtseinheiten für verbale Intervention mit praktische Übungen
      Die Blöcke sind aufeinander aufbauend konzipiert und nicht austauschbar.
  • 30 Stunden Teilnahme an einer Balintgruppe, die zusätzlich zu dem 50-Stunden-Kurs erforderlich sind, können je nach Wunsch der Teilnehmer entweder am Heimatort oder bei uns berufsbegleitend über mindestens sechs Monate absolviert werden.
  • Bei Interesse der Teilnehmer werden zusätzliche Seminare zur freiwilligen Vertiefung von ausgewählten Themen angeboten.

Die Gruppengröße beträgt maximal 20 Personen.

Es wird abwechselnd im Plenum mit allen Teilnehmern und in Kleingruppen mit je einem Dozenten und maximal 10 Teilnehmern gearbeitet.

Das Konzept einer geschlossenen Gruppe mit begrenzter Teilnehmerzahl ist nicht nur für den interaktiven Unterrichtsstil notwendig, sondern auch, um die mit der Selbstreflexion verbundenen Selbsterfahrungsprozesse in einem überschaubaren und vertrauensvoll-geschützten Rahmen zu ermöglichen.

Der Kurs richtet sich fachübergreifend als Weiter- oder Fortbildungsangebot an Ärztinnen und Ärzte ab dem Zeitpunkt ihrer Approbation.

F. Dozententeam:

  • Dr. med. Margareta Kampmann-Schwantes, Fachärztin für Allgemeinmedizin, fachungebundene Zusatzbezeichnung Psychotherapie.
    • 11 Jahre Niederlassung als Hausärztin, seit 01.07.2016 niedergelassen als ärztliche Psychotherapeutin.
    • 10 Jahre Erfahrung in der Konzeption und Durchführung von Lehrveranstaltungen an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und der Charité – Universitätsmedizin Berlin.
      (unter anderem Konzeption und Implementierung der obligaten Lehrveranstaltung „Ärztliche Gesprächsführung“ und „Überbringen einer schlechten Nachricht“ als erste obligate Lehrveranstaltung zur Gesprächsführung in einem deutschen Regelstudiengang.)
    • Kurse in Psychosomatischer Grundversorgung für Ärzte an den Ärztekammern Westfalen-Lippe, Rheinland-Pfalz, Berliner Ärztekammer, Schleswig-Holstein.
    • Vielfältige Seminare in „ärztlicher Gesprächsführung“, „Umgang mit schwierigen Patienten“ u.ä. unter anderem an der Berliner Ärztekammer und der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder).
  • Prof. Dr. med. Ulrich Schwantes, Facharzt für Allgemeinmedizin, fachungebundene Zusatzbezeichnung Psychotherapie, Geriatrie, Suchtmedizin, Balintgruppenleiter.
    • 36 Jahre Niederlassung als Hausarzt,
    • 10 Jahre Direktor des Institutes für Allgemeinmedizin an der Charité – Universitätsmedizin Berlin
    • Seit 2014 Professor für Allgemeinmedizin an der Medizinischen Hochschule Brandenburg MHB
    • Kurse in Psychosomatischer Grundversorgung für Ärzte an den Ärztekammern Westfalen-Lippe, Rheinland-Pfalz, Berliner Ärztekammer, Schleswig-Holstein, Sachsen-Anhalt, Nordrhein-Westfalen.

Der 50-Stunden-Kurs setzt sich aus dem Kursblöcken A und B mit jeweils 25 Unterrichtseinheiten UE zusammen.

Block A

UhrzeitFreitagSamstagSonntag
09:00 - 10:30Vorstellung der Teilnehmer, Ziele?

Einführung in die Psychosomatik, Gesundheits- und Krankheitsmodelle
Beziehungsstrukturen,
Bildung von Gewohnheiten,
Schaffung von Wahlmöglichkeiten,
Refraiming
Theorie und praktische Übungen
Depressive Erkrankungen,
Krisenintervention, Suizidalität,
Umgang mit prä-psychotischen und psychotischen Patienten
Training mit eigenen Patientenfällen
10:30 - 11:00Kaffeepause
11:00 - 13:15Grundlagen der Kommunikation,
Beziehungsaufbau,
Perspektivenwechsel und
Selbst-Feedback
Theorie und praktische Übungen
Struktur der „Gesundheitsorientierten Gesprächsführung“ GOG
Training mit eigenen Patientenfällen
Burnout-Syndrom,
Positive Psychologie und
Burn-out-Prophylaxe,

Abschließendes Feedback,
Evaluation
13:15 - 14:15MittagspauseEnde
14:15 - 15:45Charakterstrukturen (Teil 1)
Übertragung – Gegenübertragung
Live-Demonstrationen
Überbringen einer schlechten Nachricht „Breaking Bad News“,
Lehrvideo und Patientenvorstellung
15:45 - 16:15Kaffeepause
16:15 - 18:30Charakterstrukturen (Teil 2)
Übertragung – Gegenübertragung
Live-Demonstrationen
Non-verbale Kommunikation,
VAKOG
Training mit eigenen Patientenfällen
Unterrichtseinheiten10 UE10 UE5 UE

Block B

UhrzeitFreitagSamstagSonntag
09:00 - 10:30Reflexion der Erfahrung in der Interaktion mit Patienten seit Block A,
Somatoforme Störungen:
Theorie und Training mit eigenen Patientenfällen
Trauma-Folgestörungen:
Besonderheiten im Umgang mit akut und chronisch traumatisierten Patienten, Stabilisierungstechniken
Theorie und Patientenvorstellung

Dissoziative Störungen: Theorie
Partizipative Entscheidungsfindung
„Share Decision Making“,
Theorie und Training mit eigenen Patientenfällen
10:30 - 11:00Kaffeepause
11:00 - 13:15Chronische Schmerzsyndrome:
Theorie und Training mit eigenen Patientenfällen
Stabilisierungstechniken:
„Der verbundene Atem“,
„Body-Scan“,
„Der sichere Ort“,
„Wunderfrage“
Gesprächsführung zum Thema Sexualität,

Rückblick auf den Kurs, abschließendes Feedback
13:15 - 14:15MittagspauseEnde
14:15 - 15:45Besonderheiten im Umgang mit chronisch kranken Menschen, Umgang mit Trauer,
Theorie und Training mit eigenen Patientenfällen
Eßstörungen (Adipositas, Bulimie, Anorexie):
Theorie und praktische Übungen mit Fallbeispielen aus der Praxis
15:45 - 16:15KaffeepauseKaffeepause
16:15 - 18:30Angst und Zwangsstörungen, Stabilisierungstechnik: EFT „Emotional Freedom Techniques“
Theorie und praktische Übungen
Sucht (Alkohol, Nikotin, illegale Drogen, nicht stoffgebundene Süchte)
Theorie und Training mit eigenen Patientenfällen
Unterrichtseinheiten10 UE10 UE5 UE

Wochenkurs Teil 1

UhrzeitSamstagSonntagMontagDienstag
09:00 - 10:30Anreise und Transfer vom Flughafen Innsbruck zur SattelbergalmGrundlagen der Kommunikation,
Beziehungsaufbau,
Perspektivenwechsel und
Selbst-Feedback
Theorie und Übungen
Beziehungsstrukturen,
Bildung von Gewohnheiten, Schaffung von Wahlmöglichkeiten,
Theorie und praktische Übungen
Überbringen einer schlechten Nachricht, Lehrvideo,
Besonderheiten im Umgang mit chronisch kranken Menschen,
Umgang mit Trauer
10:30 - 11:0030 Minuten Pause
11:00 - 12:30Charakterstrukturen (Teil 1)
Übertragung – Gegenübertragung
Live-Demonstrationen
Struktur der „Gesundheitsorientierten Gesprächsführung“ GOG
Training mit eigenen Patientenfällen
Depressive Erkrankungen,
Burnout-Syndrom,
Theorie und Training mit eigenen Patientenfällen
12:30 - 14:302 Stunden Mittagspause
14:30 - 16:00Charakterstrukturen (Teil 2)
Übertragung – Gegenübertragung
Live-Demonstrationen
Non-verbale Kommunikation
VAKOG
Theorie und praktische Übungen
Krisenintervention, Suizidalität,
psychotischen Patienten,
Theorie und praktische Übungen
16:00 - 16:3030 Minuten Pause
16:30 - 18:00„Handwerkskiste“
Beziehungsaufbau, Vermittlung von Wertschätzung, Refraiming
Praktische Übungen
„Gesundheitsorientierte Gesprächsführung“
Training mit eigenen Patientenfällen
Positive Psychologie zur Burnout-Prophylaxe
18:00 - 19:001 Stunde Abendessen
19:00 - 19:45Vorstellung der Teilnehmerr, Ziele?Parasympathicus-Aktivierung:
„Der verbundene Atem“
Theorie und Übung
Körpertherapie: „Body-Scan“
Theorie und Übung
Lösen von emotionalen Blockaden: EFT „Emotional Freedom Techniques“
19:45 - 20:30Einführung in den Kurs
Unterrichtseinheiten2 UE9 UE9 UE9 UE

Wochenkurs Teil 2

UhrzeitMittwochDonnerstagFreitagSamstag
09:00 - 10:30Trauma-Folgestörungen:
Besonderheiten im Umgang mit akut und chronisch traumatisierten Patienten, Dissoziative Störungen
Somatoforme Störungen:
Theorie und Training mit eigenen Patientenfällen
Partizipative Entscheidungsfindung
„Share Decision Making“,
Theorie und Training mit eigenen Patientenfällen
Abreise, Transfer von der Sattelbergalm zum Flughafen Innsbruck
10:30 - 11:00
11:00 - 12:30Angst- und Zwangsstörungen,
Theorie und Training mit eigenen Patientenfälle
Chronische Schmerzsyndrome: Theorie und Training mit eigenen PatientenfällenGesprächsführung zum Thema Sexualität
12:30 - 14:30
14:30 - 16:00zur freien VerfügungEßstörungen (Adipositas, Bulimie, Anorexie):
Theorie und Training mit eigenen Patientenfällen
Abschließendes Training mit eigenen Patientenfällen
16:00 - 16:30
16:30 - 18:00Sucht (Alkohol, Nikotin, illegale Drogen, nicht stoffgebunden)
Theorie und Training mit eigenen Patientenfällen
Offene Fragen?
Feedback zum Kurs,
Evaluation
Ende 17:15 Uhr
18:00 - 19:00
19:00 - 19:45Stabilisierungstechnik:
„Der sichere Ort“
Theorie und Übung
Imaginationstechnik zur Ressourcenaktivierung: „Wunderfrage“
19:45 - 20:30
Unterrichtseinheiten5 UE9 UE7 UEInsgesamt 50 UE

Impressum

Dr. med. Margareta Kampmann-Schwantes
Präventionszentrum
Dorfstr. 28
16727 Oberkrämer

Telefon: 0171-5160889
E-mail: kampmann@praxis-schwante.de

Kontaktformular

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